Insgesamt kämpften 26 Spielerinnen und Spieler um 1.000 Ranglistenpunkte sowie ein Preisgeld von bis zu 1.000 Euro.
Nach zwei souveränen Siegen in der Gruppenphase wartete auf Juan Quiroz, der bereits vor zwei Monaten das GPT-1000-Turnier in Frankfurt/Dreieich gewonnen hatte, und seinen Partner Franco Sommantico die erste große Herausforderung. Im entscheidenden Round-Robin-Duell gegen Max Weisskirchen und Lucas Krämer lagen sie nach dem ersten Satz mit 3:6 zurück, kämpften sich jedoch lautstark ins Match zurück und entschieden den Matchtiebreak mit 10:6 für sich. Damit lösten sie das Finalticket gegen die an Position zwei gesetzten Vincent Jülich und Benjamin Fitzon.
Die beiden Kölner hatten sich derweil nahezu mühelos ins Endspiel gespielt und auf dem Weg dorthin lediglich sieben Spiele abgegeben. Die geringere Belastung machte sich bemerkbar – Jülich und Fitzon präsentierten sich spritzig und spielten ihre Chancen konsequent aus. „Wir haben schnell gebreakt und lagen die ganze Zeit mit Break vorne. Trotzdem konnten wir nicht in einen guten Spielfluss finden. Das hat uns ein bisschen gewurmt“, sagten Fitzon und Jülich nach ihrem 6:4, 6:4-Erfolg im Finale.
Ganz so deutlich, wie das Ergebnis vermuten lässt, verlief die Partie allerdings nicht. Quiroz und Sommantico verlangten den späteren Siegern alles ab. „Sie haben sehr wild gespielt. Mal sehr langsam, mal sehr schnell. Darauf konnten wir uns nicht so richtig einstellen. Unsere Schläge und Abläufe, die wir sonst sehr gut beherrschen, sind uns dadurch schwerer gefallen.“
Den ersten gemeinsamen Titel auf GPT-1000-Niveau und das Preisgeld von 1.000 Euro genossen die Kölner dennoch in vollen Zügen. „Erstmal angrillen, ein alkoholfreies Weizen und dann lassen wir den Abend schön ausklingen“, lachte das Duo.