Was macht deiner Meinung nach den Unterschied zwischen einem guten Padelspieler und einem professionellen Padelspieler aus?
Einmal das Positionsspiel auf dem Platz, die Taktik und natürlich die Kommunikation mit dem Partner.
Wann hast du gemerkt, dass du auf eine professionelle Karriere setzen willst?
Das war nie geplant. Eigentlich bin ich zum Padel gekommen aus Spaß, mit Freunden. Ich komme aus dem Tennis, habe früher Bundesliga gespielt. Dass Padel so in mein Leben kommt, als zweiter Sport, den ich auf höherem Niveau spielen darf oder kann, ist ein Geschenk.
Wie häufig stehst du auf dem Padelplatz?
So oft wie möglich, ich lieb's. Für mich ist es mein Happy Place. Ich muss nicht, aber es ist einfach etwas, das ich sehr gerne mache. Ich schaffe es nicht immer, aber fünf bis sechsmal die Woche wäre schön.
Wie häufig spielst du noch Tennis?
Shame on me. Leider aktuell zu wenig, weil ich fünf bis sechs Mal die Woche Padel spiele, plus Fitness fast jeden Tag und ich habe noch einen Job. Ich versuche es wieder öfter hinzubekommen, weil Tennis immer meine erste große Liebe bleiben wird – auch wenn es jetzt eine zweite gibt.
Was konntest du gut vom Tennis zum Padel transferieren?
Definitiv die Auge-Ball-Koordination und auch das Verständnis vom Abstand zum Ball. Und natürlich: Racketsport allgemein hilft immer weiter, wenn man es untereinander verbinden kann.
Padel und Tennis werden häufig als Konkurrenz angesehen. Du spielst beides. Warum ist es keine Konkurrenz?
Wer sagt, beides funktioniert nicht, dem würde ich sagen, dass ich es anders sehe. Man kann beides auf gutem Niveau kombinieren und bei beidem Spaß haben. Meine Meinung ist: Spiel das, was dir Spaß macht. Und wenn dir beides Spaß macht, genieße es.
Welche Fähigkeit wird im Padel am meisten unterschätzt?
Die Geduld und die Kommunikation mit dem Partner.