1. Padel ist mehr als ein Trend
Padel wächst weltweit rasant und begeistert Menschen aller Alters- und Leistungsklassen. Ein Grund dafür: Die Sportart ist leicht zu erlernen und sorgt schon nach kurzer Zeit für Erfolgserlebnisse. Lange Ballwechsel, eine niedrige Einstiegshürde und der soziale Charakter machen Padel insbesondere für Vereine interessant, die neue Zielgruppen ansprechen möchten.
2. Padel und Tennis ergänzen sich hervorragend
Die Frage, die viele Vereine stellen: Konkurrenz oder Chance?
Die Erfahrungen zeigen, dass Padel und Tennis häufig voneinander profitieren. Während bestehende Mitglieder ein zusätzliches Angebot erhalten, können gleichzeitig neue Spielerinnen und Spieler für den Verein gewonnen werden. Viele Clubs nutzen Padel gezielt, um ihr Angebot zu erweitern und sich als moderner Multi-Racket-Standort zu positionieren.
3. Der Courtbau beginnt nicht mit Beton, sondern mit Strategie
Bevor über Fundamente, Glaswände oder Finanzierung gesprochen wird, empfiehlt das Booklet einen Schritt zurückzugehen: Welche Rolle soll Padel im Verein überhaupt spielen?
Soll das Angebot ausschließlich für Mitglieder sein? Möchte der Verein externe Spieler zulassen? Geht es um ein zusätzliches Freizeitangebot, Jugendförderung oder langfristig sogar um den Aufbau eines Wettkampfbereichs? Wer diese Fragen frühzeitig beantwortet, schafft eine solide Grundlage für alle weiteren Entscheidungen.
4. Es gibt nicht den einen Weg zur Finanzierung
Ein Padel-Court kann auf unterschiedlichen Wegen finanziert werden. Neben Zuschüssen von Kommunen, Sportbünden oder Förderprogrammen nennt das Booklet weitere Möglichkeiten wie Sponsoring, Crowdfunding, Leasingmodelle, Investorenlösungen oder den Einsatz von Eigenmitteln und Sonderumlagen. Entscheidend ist häufig die Kombination mehrerer Bausteine.
5. Erfolgreiche Vereine denken den Court nicht isoliert
Ein neuer Court allein reicht nicht aus. Erfolgreiche Beispiele zeigen, dass insbesondere die Einbindung in das Vereinsleben den Unterschied macht. Vereine setzen auf digitale Buchungssysteme, Community-Angebote, Vereinsligen, Veranstaltungen oder Kombinationen mit bestehenden Tennisangeboten. So wird aus einem Court ein lebendiger Treffpunkt und langfristig ein Mehrwert für den gesamten Verein.
Fazit
Der Bau eines Padel-Courts ist weit mehr als ein Infrastrukturprojekt. Wer Planung, Finanzierung und Vereinsentwicklung gemeinsam denkt, schafft die Grundlage für ein nachhaltiges Angebot. Das neue MyPadel-Booklet bietet Vereinen dabei eine praxisnahe Orientierung – von der ersten Idee bis zur erfolgreichen Umsetzung.