1. Padel – fast immer im Doppel

In der Regel ist Padel ein Teamsport. Bedeutet: Man spielt zwei gegen zwei. An der ein oder anderen Spielstätte gibt es allerdings auch Einzelcourts, wo du dementsprechend nur einen Mitspieler brauchst.

Anders als beim Tennis ist der Platz kleiner und von Glas- und Gitterwänden umgeben. Diese kannst du auch in dein Spiel einbeziehen.

2. So wird gezählt

Die Punkte werden wie beim Tennis gezählt, also 15-30-40-Spiel. Bei Einstand, also 40:40, brauchst du zwei Punkte Unterschied zum Gegner. Nach 40:40 kommt also „Vorteil“. Gewinnst du den Punkt bei Vorteil, hast du ein Spiel. Verlierst du, geht es zurück zu Einstand.

Gespielt wird zumeist über zwei Gewinnsätze bis sechs. 

Bei manchen Freizeit- oder Turnierformaten wird aber auch ohne „Vorteil“ gespielt, das nennt man dann No-Ad. Bedeutet: Bei 40:40 entscheidet der nächste Punkt, wobei die Aufschlagseite von den Returnspielern gewählt wird.

3. Aufschlag von unten

Die Ballangabe erfolgt immer von unten. Das heißt, dass du den Ball unterhalb der Hüfte treffen und ihn diagonal ins gegenüberliegende Feld spielen musst. Ebenfalls wichtig: Vor der Angabe muss der Ball einmal aufspringen, erst dann schlägst du ihn und der Punkt ist eröffnet. Dein Gegner darf den Ball nicht aus der Luft annehmen und muss ihn einmal aufspringen lassen. 

Triffst du nicht das Feld oder spielst gegen die Wand ist das ein Fehler. Aber du hast einen zweiten Versuch. 

4. Die Wände

Die Gitter bzw. Glaswände sind Bestandteil des Courts, dürfen also in das Spiel integriert werden. Wichtig ist nur, dass der Ball am Boden gewesen sein muss, bevor er die Wand berührt, um im Spiel zu bleiben. Direkt gegen die Wand zu spielen, ohne vorherigen Bodenkontakt ist also nicht erlaubt.

Man darf gegen seine eigene Glaswand spielen und dann zum Gegner aber nicht über den eigenen Zaun.

Dabei gilt: je Seite nur ein Bodenkontakt. Du musst den Ball also, nachdem er aufgekommen ist und die Wand berührt hat, zurückspielen – ohne, dass er erneut den Boden berührt.

5. Tennis – nur verkehrt herum

Dich erinnert Padel an Tennis? Ganz falsch liegst du damit nicht. Ein paar Punkte sind aber auf den Kopf gestellt. Denn im Padel bestimmen vor allem Netzangriffe, also Volleys und Überkopfbälle die Partien. Außerdem versucht man eher langsam und präzise zu spielen sowie die Wand ins Spiel einzubeziehen. Tennis hingegen pocht auf technische Perfektion und hochqualitative Schläge – vor allem von der Grundlinie. 

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