Vici, was macht für dich den größten Unterschied zwischen einem guten Padelspieler und einem sehr guten Padelspieler aus?
Ich glaube, der größte Unterschied zwischen einem guten und einem sehr guten Spieler ist die Konstanz und die taktische Übersicht des Courts. Also wenn jemand mit Sinn spielt, statt nur drauf zu hauen und den Punkt so schnell wie möglich beenden zu wollen.
Wie bist du überhaupt zum Padel gekommen?
Zum Padel gekommen bin ich mit 19. Ich habe Tennis trainiert und ich war leicht verletzt. Dann kam die Corona-Zeit und mir wurde gesagt, dass ich einfach mal ausprobieren möchte. Und ich bin hängen geblieben.
Wann warst du an dem Punkt, dass du gesagt hast: „Vielleicht mache ich das Ganze professionell“?
Mit dem ersten Turniersieg in Deutschland war ich gefesselt. Dann habe ich den Schritt nach Draußen gewagt, um einfach zu schauen, inwieweit kann ich mit dem Wettbewerb mitgehen kann. Dann habe ich mein erstes Turnier international gewonnen und seitdem ist es klar.
Wie kann man sich deinen Alltag als Padelspielerin vorstellen?
Ich wüsste gern selbst, was mein Alltag ist. Den gibt es eigentlich wirklich nicht. Wir reisen meistens Donnerstag bis Montag. Dienstag und Mittwoch sind wir daheim. Daheim ist für mich entweder Karlsruhe oder Barcelona, weil ich in Barcelona trainiere. Mein Alltag auf den Turnieren: Wir stehen morgens auf, frühstücken, haben unser erstes Match, kommen heim, gehen schnell ins Gym, stretchen, Mittagessen, nächstes Match, heim, stretchen, schlafen.
Was würdest du sagen, war der größte Entwicklungssprung in deinem eigenen Spiel?
Für mich war der größte Entwicklungssprung, mit einer Spanierin zu spielen, den Schritt aus Deutschland rauszugehen und das andere, das spanische Padel kennenzulernen. Das hat funktioniert und ich bin happy.